Borderline-Persönlichkeitsstörung Kriterien Karteikarten
Diese Karteikarten bieten eine Übersicht über die Kriterien der Borderline-Persönlichkeitsstörung, die für das Studium der PsychologieRelevant sind. Sie helfen Studierenden, die wesentlichen Merkmale und Diagnosekriterien zu verstehen und anzuwenden.
Quiz(36 preguntas)
1. Was beschreibt die emotionale Instabilität bei Borderline-Persönlichkeitsstörung?
Términos en este set(36)
Diagnosekriterien(12)
Instabile zwischenmenschliche Beziehungen
Charakterisiert durch extreme Idealisierung und Abwertung. Beziehungen wechseln schnell zwischen Nähe und Distanz.
Emotionale Instabilität: Was bedeutet das?
Intensive emotionale Reaktionen, die schnell wechseln. Betroffene fühlen sich oft überwältigt von ihren Emotionen.
Impulsivität bei Borderline-Persönlichkeitsstörung
Betrifft Bereiche wie: - Geld ausgeben - Drogenkonsum - Essstörungen - Sexualverhalten. Führt oft zu negativen Konsequenzen.
Selbstbildstörung: Was ist das?
Ein verzerrtes oder instabiles Selbstbild. Betroffene haben Schwierigkeiten, ihre Identität zu definieren.
Selbstverletzendes Verhalten: Wahr oder Falsch?
Wahr, es ist ein häufiges Symptom. Oft als Bewältigungsmechanismus genutzt, um emotionale Schmerzen zu lindern.
Häufige Gedanken bei Borderline-Betroffenen
Schwarz-Weiß-Denken: Entweder alles ist gut oder alles ist schlecht. Keine Grauzonen.
Chronische Leere: Bedeutung?
Ein anhaltendes Gefühl von innerer Leere oder Langeweile. Betroffene empfinden oft, dass ihnen etwas fehlt.
Explosive Wutausbrüche: Merkmale?
Intensive und unverhältnismäßige Wutausbrüche. Oft ausgelöst durch wahrgenommene Ablehnung oder Frustration.
Dissoziation bei Borderline-Persönlichkeitsstörung
Vorübergehende Dissoziation oder Verlust des Realitätsbezugs. Kann als Schutzmechanismus auftreten.
Bindungsangst: Ein häufiges Symptom?
Ja, starke Angst vor Verlassenheit führt zu ambivalenten Beziehungsmustern.
Störung der Realität: Beispiel?
Vorübergehende Wahrnehmungsstörungen, z.B. dass die Umwelt unwirklich erscheint. Tritt oft in stressigen Situationen auf.
Kriterien für Diagnose: Was zählt?
Mindestens fünf der folgenden: - Instabile Beziehungen - Emotionale Instabilität - Impulsivität - Selbstbildstörung - Selbstverletzendes Verhalten ...
Begleiterscheinungen(12)
Emotionale Instabilität
Starke Schwankungen der Emotionen, häufig innerhalb kürzester Zeit. Dies kann zu intensiven Angst- oder Wutausbrüchen führen.
Impulsivität
Unüberlegtes Handeln, das oft negative Konsequenzen hat. Beispiele: übermäßiger Konsum von Drogen oder riskantes Verhalten.
Zwischenmenschliche Schwierigkeiten
Ständige Probleme in Beziehungen, häufige Konflikte oder Schwierigkeiten, Bindungen aufzubauen oder aufrechtzuerhalten.
Identitätsdiffusion
Unsicherheiten über das eigene Selbstbild oder die eigene Rolle im Leben. Betroffene fühlen sich oft verloren oder entfremdet.
Selbstverletzendes Verhalten
Körperliche Schäden, die absichtlich zugefügt werden, z.B. Schneiden oder Verbrennen, oft zur Bewältigung von emotionalen Schmerzen.
Chronische Leere
Ein Gefühl der inneren Leere und des Mangels an Sinn, das zu einer ständigen Suche nach Erfüllung führt.
Paranoide Gedanken
Vorübergehende, aber intensive paranoide Gedanken oder Misstrauen gegenüber anderen, insbesondere in Stresssituationen.
Starke Stimmungsschwankungen
Wechsel zwischen Euphorie und tiefer Traurigkeit, oft ausgelöst durch externe Ereignisse oder innere Konflikte.
Angst vor dem Verlassenwerden
Intensive Angst, verlassen oder abgelehnt zu werden, die zu übertriebenen Maßnahmen führen kann, um Trennungen zu vermeiden.
Schwarz-Weiß-Denken
Die Tendenz, Menschen und Situationen extrem positiv oder negativ zu bewerten, ohne Nuancen oder Zwischentöne zuzulassen.
Dissociative Symptome
Vorübergehende Zustände der Dissoziation, wo das Individuum sich von seiner Umgebung oder sich selbst entfremdet fühlt.
Selbstwertproblematik
Ein stark schwankendes Selbstwertgefühl, das oft von der Wahrnehmung anderer abhängt und zu einem hohen Bedürfnis nach Bestätigung führt.
Therapeutische Ansätze(12)
Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT)
DBT ist ein evidenzbasierter Ansatz, der Emotionen reguliert und zwischenmenschliche Fähigkeiten stärkt.
Was ist die Hauptzielsetzung der DBT?
Die Hauptzielsetzung besteht darin, impulsives Verhalten zu reduzieren und emotionale Stabilität zu fördern.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
KVT zielt darauf ab, dysfunktionale Gedankenmuster zu identifizieren und zu verändern.
Wahr oder Falsch: KVT ist die einzige Therapieform für Borderline.
Falsch. Es gibt mehrere Therapien, z.B. DBT und Schematherapie.
Was wird in der Schematherapie behandelt?
Es werden maladaptive Schemata identifiziert und bearbeitet, um langfristige Veränderungen zu erreichen.
Was ist ein wichtiges Element in der DBT?
Achtsamkeit ist ein zentrales Element, das den Klienten hilft, im Moment zu bleiben.
Psychodynamische Therapie vs. DBT
Psychodynamische Therapie fokussiert auf unbewusste Konflikte, DBT auf Verhaltensänderung und Skills-Training.
Was sind Skills-Training Gruppen?
Gruppen, die spezifische Fähigkeiten zur Stressbewältigung und Emotionsregulation vermitteln.
Was beinhaltet die Krisenintervention?
Schnelle Unterstützung bei akuten emotionalen Krisen, um Sicherheit zu gewährleisten.
Was ist das Ziel der Einzelsitzungen in der DBT?
Individuelle Therapie, die auf personalisierte Ziele und Fortschritte fokussiert.
Medikamentöse Therapie bei Borderline?
Medikamente können zur Linderung von Begleitsymptomen eingesetzt werden, sind jedoch nicht primär.
Was sind die Vorteile von Gruppentherapien?
Soziale Unterstützung, Erfahrungsaustausch und Verbesserung sozialer Fähigkeiten.
Preguntas en este set(36)
1. Was beschreibt die emotionale Instabilität bei Borderline-Persönlichkeitsstörung?
2. Was bedeutet DBT in der Therapie?
3. Was beschreibt die emotionale Instabilität bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung?
4. Welche Verhaltensweisen sind typisch für Impulsivität bei Borderline-Persönlichkeitsstörung?
5. Welches Ziel hat die Achtsamkeit in der DBT?
6. Welche Verhaltensweise ist ein Beispiel für Impulsivität?
7. Was ist ein häufiges Merkmal von selbstverletzendem Verhalten?
8. Welche Therapieform zielt darauf ab, dysfunktionale Gedankenmuster zu ändern?
9. Was ist ein häufiges Merkmal zwischenmenschlicher Schwierigkeiten bei dieser Störung?
10. Welche der folgenden Aussagen beschreibt das Schwarz-Weiß-Denken?
11. Was ist KEIN typisches Element der DBT?
12. Wie äußert sich Identitätsdiffusion bei Betroffenen?
13. Was versteht man unter chronischer Leere bei Borderline-Betroffenen?
14. Welche Therapieform integriert auch unbewusste Konflikte?
15. Was ist ein Beispiel für selbstverletzendes Verhalten?
16. Wie äußern sich explosive Wutausbrüche bei Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung?
17. Was ist das Hauptziel von Skills-Training Gruppen in der DBT?
18. Was beschreibt das Gefühl von chronischer Leere?
19. Was versteht man unter einer Selbstbildstörung?
20. Wie hilft eine Krisenintervention bei Borderline-Persönlichkeitsstörung?
21. Wie äußern sich paranoide Gedanken bei Stress?
22. Was ist Bindungsangst bei Borderline-Betroffenen?
23. Was ist ein Ziel der Einzelsitzungen in der DBT?
24. Was kennzeichnet starke Stimmungsschwankungen?
25. Wann kann es zu einer vorübergehenden Dissoziation kommen?
26. Was ist ein möglicher Vorteil von Gruppentherapien?
27. Was bedeutet die Angst vor dem Verlassenwerden für Betroffene?
28. Was ist eine Störung der Realität bei Borderline-Persönlichkeitsstörung?
29. Welches ist kein Ziel der kognitiven Verhaltenstherapie?
30. Was ist ein Beispiel für Schwarz-Weiß-Denken?
31. Was sind die Kriterien für die Diagnose einer Borderline-Persönlichkeitsstörung?
32. Welche Therapieform wird häufig zur Behandlung von Begleitsymptomen eingesetzt?
33. Wie äußern sich dissoziative Symptome?
34. Welche der folgenden Verhaltensweisen ist NICHT typisch für die Borderline-Persönlichkeitsstörung?
35. Was beschreibt die Schematherapie?
36. Wie entwickelt sich die Selbstwertproblematik bei Betroffenen?
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